Radiologische, Nuklearmedizinische und Strahlentherapeutische Gemeinschaftspraxis
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MRT

 

Was ist ein Magnetresonanztomograph?

Im Unterschied zur Computertomographie erzeugt die Magnetresonanztomographie (veraltet: Kernspintomographie) Schnittbilder des Körpers ohne Röntgenstrahlen. Es werden zur Bilderzeugung viel mehr starke, jedoch für den Patienten dennoch ungefährliche Magnetfelder benutzt. Somit kann die Magnetresonanztomographie auch bei Kleinkindern, Säuglingen und unter bestimmten Voraussetzungen auch bei Schwangeren ohne Strahlenbelastung angewendet werden.

Bedienung MRT 1,5 Tesla

Dürfen alle Patienten in den Magnetresonanztomograph?

Wegen des starken Magnetfeldes dürfen Patienten mit implantierten elektrischen Geräten (z.B. Herzschrittmacher) nicht untersucht werden. Auch bestimmte bei Operation verwendete metallische Gefäßklipps oder Granatsplitter in empfindlichen Organen (z.B. Gehirn) dürfen wegen der Gefahr der Verschiebung nicht untersucht werden.
Vor jeder Untersuchung werden sie diesbezüglich vom Arzt und der Assistentin sorgfältig befragt.
Ähnlich wie die Computertomographie bedarf auch die Magnetresonanztomographie gelegentlich die Einbringung von Kontrastmittel in die Vene. Es handelt sich hier jedoch um ein anderes Kontrastmittel (gadoliniumhaltig) als in der Computertomographie! Allergien sind extrem selten.

Welche Organe werden am häufigsten untersucht?

Prinzipiell alle Organe ähnlich der Computertomographie. Am häufigsten jedoch das Gehirn, Gesichtsorgane, Hals, Wirbelsäule, Gelenke, Knochen und Weichteile. Bei bestimmten Fragestellungen ist auch die Untersuchung von Herz, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Harnblase und Geschlechtsorganen sinnvoll.

  1. Vorbereitung:
    In der Kabine müssen alle metallischen Gegenstände, wie Schlüsselbund, Brieftasche, Scheckkarten, Gürtelschnallen, Haarspangen etc. abgelegt werden. Gegenstände aus nicht magnetischen Materialien (z.B. Goldkette) können anbehalten werden. Desgleichen gilt auch für Zahnersatz. Im Zweifelsfalle hilft ihnen das MR-Personal.
  2. Durchführung:
    Der Patient wird bequem - in der Regel in Rückenlage - auf die Untersuchungsliege gelegt. Falls die Gabe eines Kontrastmittels ansteht, wird in die Armvene eine Kanüle eingelegt und eine Schlauchverbindung zum Dosiergerät hergestellt. Es folgen Einzelaufnahmen mit oder ohne hörbares Atemkommando (z.B. "einatmen", "ausatmen" und "nicht atmen", "weiter atmen"). Nach Abschluss der Untersuchung bespricht der Arzt mit dem Patienten die Untersuchungsergebnisse. Nach Positionierung auf der Untersuchungsliege werden der Patient/die Patientin meist mit den Füßen zuerst in die Untersuchungsröhre gefahren. Die "Röhre" ist zwar etwas eng, aber dafür hell und einseitig offen. Mit dem Bedienungspersonal befindet sich der Patient im ständigen Kontakt über eine Sprechverbindung. Während die Aufnahmen erzeugt werden ist ein lautes Klopfgeräusch zu hören. Geräuschempfindliche Patienten bekommen einen Gehörschutz in Form eines Kopfhörers. Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung zwischen 15 und 30 Minuten.

Herz MRT

Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens ist ein relativ neues, aber durch zahlreiche internationale Studien in seiner Zuverlässigkeit bestätigtes Untersuchungsverfahren, das den ausgezeichneten Weichteilkontrast der MRT mit dem Vorteil der fehlenden Strahlenbelastung verbindet. Die MRT arbeitet also ohne Röntgenstrahlen und ist daher für den Patienten schonend und ungefährlich. In unserer Praxis haben wir einen modernen MR-Tomographen mit einer Magnetfeldstärke von 3 Tesla und extra weiter Öffnung installiert.

Bedienung MRT 3,0 Tesla

Das gesamte Herz und die großen Blutgefässe (z.B. die Aorta) können mit hoher Genauigkeit abgebildet werden. Hierdurch wird die Beurteilung der Anatomie des Herzens sowie der Funktion der Herzkammern möglich. In bisher nie gekannter Schärfe wird das schlagende Herz wie in einem Film dargestellt.

Einzigartig ist die Möglichkeit gewebliche Veränderungen des Herzmuskels, wie sie z.B. bei einer Narbe nach einem Herzinfarkt vorkommen, direkt darzustellen. Auch eine vermehrte Wassereinlagerung im Herzmuskel wie z.B. bei einer Herzmuskelentzündung können nur mit der MRT sichtbar gemacht werden und hier eine zusätzliche Sicherheit in der teils schwierigen Diagnosefindung bieten.

Ein weiteres spannendes Feld ist die Darstellbarkeit der Durchblutung des Herzmuskels, welche nur mit der MRT so dargestellt werden kann. Hierzu arbeiten wir, um mögliche Durchblutungsstörungen möglichst frühzeitig erfassen zu können, eng mit einem erfahrenen Facharzt für Kardiologie zusammen. Kardiologen und Radiologen vereint hier das Ziel, möglichst vielen Patienten eine invasive Herzkatheteruntersuchung zu ersparen.

Die MRT liefert somit häufig wichtige Bausteine zur Diagnosefindung sowie für die Therapieentscheidung relevante Informationen. Hierzu kann die Gabe eines speziellen MRT-Kontrastmittels über eine Vene am Arm erforderlich sein. Dieses Kontrastmittel wird sehr gut vertragen und löst nur äußerst selten Allergien aus. Aufgrund des starken Magnetfeldes können Patienten mit einem Herzschrittmacher oder Defibrillator wegen der möglichen Schädigung an den Geräten aus Sicherheitsgründen nicht untersucht werden. Kein Hindernisgrund sind dagegen moderne künstliche Herzklappen oder Stents in den Herzkranzgefäßen.

Die umfassende und apparativ wie personell aufwändige Diagnostik des Herzens in der MRT ist derzeit noch keine übliche Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir können daher z.Zt. leider nur Privatpatienten oder auf eigene Rechnung diese Untersuchung anbieten.

MRT Herz

MRT Schulter

MRT Sprunggelenk

MRT Angiographie