Brustdiagnostik

Die Brustdiagnostik setzt sich aus vier Untersuchungstypen zusammen: Mammographie, Tomosynthese, Ultraschall, MRT-Mammographie.

Röntgen-Mammographie

Für die Röntgenaufnahme der weiblichen Brust wird ein spezielles Röntgengerät benötigt. Hiermit können hochauflösende, detailgenaue Aufnahmen angefertigt werden, die es ermöglichen, zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen der Brustdrüse zu unterscheiden.

Anwendung

Die Mammographie dient der Früherkennung, der Abklärung von auffälligen (Tast-)Befunden sowie zur Kontrolle nach behandelter Tumorerkrankung.

Eine ergänzende Ultraschalluntersuchung ist in der Regel sinnvoll. Bei unklaren Befunden in der Mammographie und wie auch in der Sonographie, kann (nach durchgemachter Tumorerkrankung) eine MRT der Brust durchgeführt werden. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Dauer

Die Anfertigung der Aufnahmen dauert nur ein paar Minuten (zwei Aufnahmen von jeder Brust).

Voruntersuchungen

Wir bitten, sämtliche Voruntersuchungen (Bilder, Befundberichte) zur aktuellen Untersuchung mitzubringen. Nur so kann eine sinnvolle Befundung, insbesondere im Rahmen einer Verlaufsbegutachung, erfolgen.

Vorbereitung

keine

Dauer

5-10 Minuten

Nach­behandlung

Keine

(3D)-Tomosynthese

Die Tomosynthese ist ein erweitertes und moderneres Verfahren der normalen Röntgenmammographie. Mittels Rotation der Röntgenröhre um die zu untersuchende Brust wird ein Volumen der Brust abgebildet, aus dem Einzelschichten berechnet werden. Somit ist es insbesondere bei dichtem Brustgewebe möglich, Tumore überlagerungsfrei darzustellen.
Fragen Sie Ihre Krankenkasse, ob die Tomosynthese Teil ihrer Leistung ist. Private Krankenkassen übernehmen diese in der Regel.

Anwendung

Erweiterte Differenzierung von unklaren Befunden in der normalen Mammographie/Ultraschalluntersuchung. Ansonsten ist das Anwendungsspektrum gleichzusetzen mit der konventionellen Mammographie.

Patientenvorbereitung

Keine

Voruntersuchungen

Wir bitten, sämtliche Voruntersuchungen (Bilder, Befundberichte) zur aktuellen Untersuchung mitzubringen. Nur so kann eine sinnvolle Befundung – insbesondere im Rahmen einer Verlaufsbegutachung – erfolgen.

Dauer

Die Anfertigung der Aufnahmen dauert ebenfalls nur ein paar Minuten, wobei sie lediglich etwas länger als die reguläre Mammographie ist.

Vorbereitung

keine

Dauer

5-10 Minuten

Nach­behandlung

Kurze Beobachtungsphase