Lungenkrebs-Früherkennung

Die Radiologie Heinrichsallee ist die Schwerpunktpraxis für Lungenkrebs-Früherkennung mittels Low-Dose-CT in der Städteregion Aachen

Das Lungenkrebs-Screening für Menschen mit starkem Zigarettenkonsum ist seit April 2026 eine neue Früherkennungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen

Demnach darf eine Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT, kurz LDCT) bei aktiven und ehemaligen starken Raucherinnen und Rauchern, die das 50. Lebensjahr, aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet haben, durchgeführt werden. Ziel ist es, Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und die Behandlungschancen zu verbessern. Die Untersuchung kann alle zwölf Monate in Anspruch genommen werden.

Jährlich erkranken in Deutschland 57.000 Menschen an Lungenkrebs. Rauchen gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung

Im frühen Stadium verursacht Lungenkrebs meist keine Beschwerden, weshalb er oft erst spät diagnostiziert wird. Eine Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hatte gezeigt, dass für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher der Nutzen der Untersuchung mit LDCT den Schaden überwiegt.

Kriterien für Teilnahme am Lungenkrebs-Screening

Am Lungenkrebs-Screening teilnehmen können aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher, die das 50. Lebensjahr, aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet haben, die mindestens 25 Jahre ohne lange Unterbrechung geraucht haben und einen Zigarettenkonsum von mindestens 15 sogenannten „Packungsjahren“ (Zahl der pro Tag gerauchten Zigarettenpackungen multipliziert mit der Zahl der Raucherjahre) aufweisen.

Auswahl der Anspruchsberechtigten

Außerdem muss von einem an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Facharzt für Allgemeinmedizin oder des Gebiets Innere Medizin eine medizinische Eignung festgestellt, in einem Bericht dokumentiert und die Überweisung an einen Facharzt für Radiologie veranlasst werden.

Früherkennung mittels Low-Dose-CT durch Radiologen

Die Früherkennung mit einer Niedrigdosis-CT dürfen nur Fachärzte und Fachärztinnen für Radiologie durchführen, die besondere Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie beispielsweise eine spezielle Fortbildung zur Lungenkrebsfrüherkennung absolviert und im Jahr vor Durchführung des Screenings mindestens 200 Thorax-CTs durchgeführt haben. Im ersten Jahr müssen sie dann mindestens 100, im zweiten mindestens 200 Lungenkrebsfrüherkennungen mittels LDCT durchführen und die Aufnahmen mit Unterstützung einer geeigneten Software befunden.

Ist der Befund kontroll- oder abklärungsbedürftig, ist ein weiterer Radiologe, der an einem auf Lungenkrebs spezialisierten Zentrum tätig ist, zur Mitbeurteilung der Aufnahmen hinzuzuziehen (Zweitbefunder). Erst- und Zweitbefunder müssen dann in einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zu einem einheitlichen Ergebnis kommen und eine Empfehlung über weiterführende Maßnahmen zur Kontrolle oder Abklärung abgeben.

Lungenkrebs-Früherkennung

Radiologie Heinrichsallee
Heinrichsallee 50
52062 Aachen

Termine – mit Überweisung

online – 24/7
telefonisch – Mo-Do 7-21 Uhr, Fr 7-18 Uhr

Anfahrt mit Google Maps

Untersucht werden nicht nur Patienten aus den Städten Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg und Würselen sowie den Gemeinden Simmerath und Roetgen, sondern auch alle Patienten aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und Umgebung.