Röntgentiefenbestrahlung (Orthovolttherapie) Aachen

Röntgentiefenbestrahlung (Orthovolttherapie) in der Radiologie Heinrichsallee in Aachen: Entzündungshemmend und schmerzlindernd

Liebe Patientinnen und Patienten,

Immer mehr Patientinnen und Patienten leiden an schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates aufgrund von (aktivierten) Arthrosen, Sehnen- bzw. Sehnenansatzentzündungen und Schleimbeutelentzündungen. Bleibt eine andere Therapie ohne anhaltenden Erfolg, kann die sogenannte Röntgentiefenbestrahlung (Orthovolttherapie) eine sichere und wirksame Behandlungsmethode sein: niedrig dosierte Röntgenstrahlen wirken entzündungshemmend und dadurch schmerzlindernd.
Die Therapie ist gut verträglich, nur bei einem geringen Teil der Patientinnen und Patienten tritt anfangs eine Schmerzverstärkung auf, was aber im Hinblick auf die Wirksamkeit erfahrungsgemäß ein günstiges Zeichen ist. Sie beeinflusst andere Begleiterkrankungen nicht und auch Wechselwirkungen mit Medikamenten sind ausgeschlossen.
Ein weiteres Einsatzgebiet der Röntgentiefenbestrahlung ist die Prophylaxe von Narbenwülsten nach einer Operation („Keloid“) und die Behandlung von Bindegewebswucherungen im Bereich der Handinnenfläche („Morbus Dupuytren“) und der Fußsohle („Morbus Ledderhose“).

Anwendung

In erster Linie wird die Strahlenbehandlung zur Linderung entzündlicher Veränderungen der Gelenke, Sehnen und Sehnenansätze genutzt. Hier sind insbesondere folgende Beschwerden zu nennen:

ELLENBOGEN
  • Arthrose
  • Tennis- / Golfer – Ellenbogen (Epicondylitis)
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis olecrani)
HAND
  • Hand- und Fingergelenksarthrosen
  • Sehnenentzündungen
  • Styloiditis radii
  • Sehnenverkürzung/Verhärtungen der Handinnenflächen (M. Dupuytren)
FUSS
  • Arthrosen
  • Achillessehnenentzündungen (Achillodynie)
  • Fersensporn (Plantarfasziitis)
  • Verhärtung d. Längsbandes (M. Ledderhose)
SCHULTER
  • Schultergelenksarthrose
  • Schultereckgelenkarthrose („AC-Gelenk“)
  • Sehnenentzündung (z. B. i. R. eines Impingement-Syndroms)
  • Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
  • Schultersteife (frozen shoulder)
  • Periarthritis humeroscapularis (PHS)
HÜFTE
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica)
  • Sehnenansatzentzündungen (Tendinitis)
KNIE
  • Kniegelenksarthrose
  • Schmerzen bei Implantaten (TEP)
  • Patellaspitzensyndrom
SONDERFALL

1. Prophylaxe von Narbenwülsten (Keloid) und postoperativen Verkalkungen im Bereich eines Operationsgebietes.
2. (Insertions-) Tendopathien aller weiteren Sehnen der Extremitäten, sofern klinisch bzw. bildgebend sicher nachgewiesen.


Häufig gestellte Fragen

WIE LÄUFT DIE THERAPIE AB?

Zunächst findet ein Anamnese- und Aufklärungsgespräch statt. Anschließend wird der erkrankte Bereich mit in der Regel acht niedrig dosierten Röntgenbestrahlungen behandelt (i. d. R. 2x/Woche). Die Dauer der Einzelbestrahlung liegt bei ca. 20 – 40 Sekunden.

WIE HOCH IST DIE ERFOLGSQUOTE?

Die Erfolgsquote ist mit 60 – 70% relativ hoch. Eine Besserung ist aber in aller Regel nicht sofort spürbar, sondern setzt verzögert erst nach mehreren Wochen ein.

WIE LANGE WIRKT DIE THERAPIE?

Die Behandlung kann über mehrere Monate bis Jahre einen lindernden Effekt erzielen.

KANN DIE THERAPIE WIEDERHOLT WERDEN?

Bei anhaltenden Beschwerden kann nach drei Monaten eine zweite Bestrahlungsserie erfolgen. Besonders aussichtsreich ist dies, wenn die erste Bestrahlungsserie eine anhaltende, aber noch nicht zufriedenstellende Besserung erzielt hat. Grundsätzlich ist eine Mehrfachbehandlung möglich, dies muss im Einzelfall erörtert und entschieden werden.

Mit welchen Risiken müssen Sie rechnen?

Durch die bei uns eingesetzte Strahlentherapie ist für Sie als Patient kein relevantes zusätzliches Risiko zu erwarten. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass sehr gezielte bestrahlt wird und alle anderen Körperregionen hierbei adäquat geschützt sind. Zusätzlich wird die eingesetzte Strahlenenergie sehr genau berechnet und kontrolliert, sodass Nebenwirkungen wie z.B. Hautreaktionen sehr unwahrscheinlich sind. Ebenso besteht bei der in unserer Praxis eingesetzten Strahlentherapie kein relevantes Krebs- bzw. Entartungsrisiko.

Voruntersuchungen

Wir bitten, sämtliche Unterlagen von Voruntersuchungen (Bilder, Befundberichte) sowie ggf. eine Medikamentenliste zum ersten Termin mitzubringen.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Behandlung ist für den Patienten praktisch ohne Nebenwirkung. Aufgrund der um ein Vielfaches niedrigeren Strahlendosis kommt im Gegensatz zur Krebsbestrahlung keine Gewebezerstörung vor. Dennoch wird die Indikation bei Patient*innen unter 40 Jahren sehr streng und individuell gestellt. Schwangere Patientinnen sind von der Behandlung ausgenommen.

Termine

Die Terminvereinbarung erfolgt ganz einfach telefonisch. Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um einen Termin zu vereinbaren, der Ihnen am besten passt.

Zögern Sie nicht, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen. Unser kompetentes und freundliches Team steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Team der Radiologie Heinrichsallee

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Röntgentiefenbestrahlung (Orthovolttherapie) Aachen

Radiologie Heinrichsallee
Heinrichsallee 50
52062 Aachen

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telefonisch – Mo-Do 7-21 Uhr, Fr 7-18 Uhr

Anfahrt mit Google Maps

Behandelt werden nicht nur Patienten aus den Städten Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg und Würselen sowie den Gemeinden Simmerath und Roetgen, sondern auch alle Patienten aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und Umgebung.